„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit

Dieser Anfangssatz aus einem der Psalmgedichte von Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005) ist das Motto des Reformationsjubiläums der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Präses Annette Kurschus, Landessuperintendent Dietmar Arends (M.) und Präses Manfred Rekowski in der Ausstellung 'Gelebte Reformation', Teil der Weltausstellung Reformation. Präses Annette Kurschus, Landessuperintendent Dietmar Arends (M.) und Präses Manfred Rekowski in der Ausstellung "Gelebte Reformation", Teil der Weltausstellung Reformation.

Leitende Geistliche besuchen Pavillon in Wittenberg

Eine besondere Ausstellung an einem besonderen Ort

„Wir wollen Menschen für Themen werben, die uns als Kirchen wichtig sind“, erklärte Präses Manfred Rekowski beim Besuch des Pavillons mit der Wanderausstellung "Gelebte Reformation". Dazu leiste die Ausstellung einen lebendigen Beitrag. Die Ausstellung, Teil der "Weltausstellung Reformation Tore der Freiheit" macht die Barmer Theologische Erklärung von 1934 lebendig.

„Beeindruckend, wie die Ausstellung in diesem besonderen Jahr an diesem besonderen Ort eine ganz besondere Kraft entfaltet“, sagte Präses Annette Kurschus nach dem Besuch des Pavillons, sie war zusammen mit Präses Rekowski und dem Lippischen Landessuperintendenten Dietmar Arends nach Wittenberg gekommen. Die drei Landeskirchen verantworten die Ausstellung gemeinsam, zu sehen bis 10. September. 

Die Barmer Theologische Erklärung, das im Widerstand zur nationalsozialistischen Kirchenpolitik 1934 in Wuppertal-Barmen beschlossene Bekenntnis, gibt Impulse bis in die Gegenwart. Landessuperintendent Dietmar Arends ergänzte: „Dieses gemeinsame Projekt von uns drei Landeskirchen – mit  unterschiedlichen Akzenten – ist gelungen.“  

500 Jahre nach Beginn der Reformation, ausgelöst 1517 durch Martin Luther in Wittenberg, greift die Weltausstellung Reformation Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders auf. Mehr als 80 Aussteller aus Kirche, Politik, Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind vertreten.

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Foto: EKvW / 24.5.2017



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