„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit

Dieser Anfangssatz aus einem der Psalmgedichte von Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005) ist das Motto des Reformationsjubiläums der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Reformatorinnen weltweit Kavira Nganza, Kongo (Foto: VEM, Anja Cours)

reformatorinnen.de

Reformatorinnen in der Einen Welt heute

Die Zukunft der Kirche: Thesen von Luthers Töchtern

In einer globalen Welt sind Evangelische Kirchen miteinander vernetzt und bereichern sich gegenseitig mit ihren Erfahrungen und Ideen.

Als „Reformatorinnen“ gekleidet, teilen Theologinnen aus verschiedenen Ländern ihre Vision mit uns, denn weltweit ist die Kirche fortwährend in einem Prozess der Reformation: Überkommene Strukturen werden überwunden, neue Wege der Verwirklichung von Gottes Gerechtigkeit erprobt. Dass Frauen geistliche Ämter innehaben, ist auch eine Frucht der Reformation.

„Die Kirche von morgen wird eine gesunde und wachsende Kirche sein”
Alice Leung: Pfarrerin und Mitglied im Vorstand der Chinesisch-Rheinischen Kirche in Hongkong (CRC)

„Die Zukunft der Kirche gehört den Frauen: ihr Einfluss wird sich deutlich verbessert haben.”
Esther Ngalle: Stellvertretende Leiterin der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Kamerun (EEC) und Juristin

„Die führenden Personen in der Kirche müssen sich ihre gute Gemeinschaft untereinander und ihre enge Beziehung zu Gott erhalten, um die Kirche vor der Katastrophe zu bewahren. Sie sollten ihr Verhalten, ihre Entscheidungen und ihre Traditionen leuchten lassen durch Gottes Wort, um eine starke Kirche aufzubauen, die Gottes Auftrag in der Welt erfüllt."
Kavira Nganza:Leiterin der Abteilung Frauen und Familie der Communauté Baptiste au Centre de l'Afrique Congo (CBCA)

„Kirche von morgen ist eine Kirche, die für und mit Gott arbeitet, herbeigesehnt von allen Gliedern der Kirche.”
Rosmalia Barus: Pfarrerin, Leiterin der Diakonia-Abteilung und Mitglied der Kirchenleitung der Christlich-Protestantischen Karo-Batakkirche (GBKP) Indonesien

„Wir müssen die Existenz von Kirchen auf den Prüfstand stellen: Gehen von den Kirchen gute Impulse in die Gesellschaft aus? Wenn die Kirche geschlossen würde, wer in der Kommune würde trauern – außer den Kirchenmitgliedern? Reformation bedeutet Verwandlung und Befähigung“
Debora Suparni, Leiterin der Sion Foundation der Christlichen Kirche in Nordmittel-Java (GKJTU)

Frauenordination gibt es in den meisten protestantischen Kirchen in der Welt. So vermeldet der Lutherische Weltbund mit seinen 145 Mitgliedskirchen und ca. 72,2 Millionen Mitgliedern in 98 Ländern für 2013, dass 77 Prozent ihrer Mitgliedskirchen Frauen ordinieren. Für das Jahr 2016 wird damit gerechnet, dass in 90 % der Mitgliedskirchen die Frauenordination praktiziert wird.
In der Weltgemeinschaft der Reformierten Kirchen ordinieren laut einer Erhebung von 2009 ca. 82 Prozent der 229 Mitgliedskirchen, zu denen mehr als 80 Millionen Menschen in über 100 Ländern gehören, Frauen.

Die Bilder von Frauen in leitenden geistlichen Ämtern aus Afrika und Asien im historischen Luthergewand entstanden im Rahmen einer Frauenbegegnungsreise der VEM: "Starke Frauen - miteinander, voneinander, für einander" im Mai 2016 während der Kampagne "Weite wirkt" der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche. Bildrechte: VEM/Anja Cours

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08.01.2017



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