„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit

Dieser Anfangssatz aus einem der Psalmgedichte von Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005) ist das Motto des Reformationsjubiläums der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Aus einer Mauer wurde ein Kreuz: Motiv im Versöhnungsgottesdienst in Essen. Foto: Nicole Cronauge/Bistum Essen Aus einer Mauer wurde ein Kreuz: Motiv im Versöhnungsgottesdienst in Essen. Foto: Nicole Cronauge/Bistum Essen

Ökumene

Heilung von Erinnerungen - Bausteine zur Versöhnung

Die Reformation jährt sich zum 500. Mal. Allein aus Gnade gerettet zu sein – das ist auch nach 500 Jahren ein Grund zum Feiern. Neben Dankbarkeit und Freude bekommt in diesem Jahr auch die Erinnerung an die Auseinandersetzungen und Verletzungen in Folge der Reformation Raum. Versöhnung ist möglich, wo Schuld und Bedauern über die Spaltung der Kirche Jesu Christi ausgesprochen werden können.

Am 22. Januar feierten Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Präses Manfred Rekowski mit Vertretern anderer Konfessionen einen Versöhnungsgottesdienst zur Eröffnung der Gebetswoche für die Einheit der Christen im Essener Dom.

„Versöhnung - Die Liebe Christi drängt uns“ – dieses Motto wird auch die ökumenische Passionsandacht in der Düsseldorfer Johanneskirche mit dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki und Präses Manfred Rekowski am Samstag, 4. März, 19 Uhr prägen.

Am 11. März wird von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hildesheim ein großer zentraler Gottesdienst zur Heilung von Erinnerungen gefeiert.

Die Gottesdienste können als Anregung zu ökumenischen Versöhnungsgottesdiensten im Reformationsjahr unter Beteiligung möglichst vieler Konfessionen dienen. Hinweise und den Ablauf finden Sie im Internet unter http://www.oekumene-ack.de/themen/geistliche-oekumene/gebetswoche/2017

Wo Christus im Mittelpunkt steht, können auch die dunklen Seiten der Geschichte benannt und Schuld bekannt werden. Versöhnung wird möglich, die Mauern von Vorurteilen und Verletzungen werden abgetragen. Zentrales Motiv der Versöhnungsgottesdienste am 22. Januar und am 4. März ist daher eine große, von einem Künstler gestaltete Mauer aus Umzugskartons, die nach der Lesung des Evangeliums zu einem Kreuz umgebaut werden. Sie tragen Stichworte zu Spaltung und Schuld.

Wer Interesse hat die Kartons weiter zu verwenden und in Düsseldorf abholt, möge sich bitte nach dem 4. März so bald wie möglich bei Daniela.Schleiffer@ekir-lka.de, Telefon 0211 4562252 melden.

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eb / 3.2.2017



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